Susann Krätzer

Presseerklärung zum neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 – bessere Anbindung des Nordens an Leipzig

Am 16.03.2016 stellte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2030), der die Investitionen des Bundes in Straßen, Schienen- und Wasserstraßen bis 2030 festlegt, vor. Der Bundesverkehrswegeplan enthält rund 1000 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 264,5 Milliarden Euro. Vorgesehen ist dabei auch der Neubau der B87n Leipzig (A14) bis zur Landesgrenze Sachsen/Brandenburg.

Ronald Pohle MdL, Kreisvorsitzender der MIT Mittelstandsvereinigung Leipzig erklärt dazu:

„Ich begrüße die Pläne des Bundes außerordentlich. Mit dem neuen Trassenverlauf von Leipzig (A14) bis Eilenburg und weiter bis zum östlichen Torgau über die Ortsumfahrungen Torgau, Doberschütz und Mockrehna sind wichtige Abschnitte für eine gezieltere Anbindung Leipzigs an den Norden beschlossen. Es freut mich überaus, dass auch der Abschnitt Leipzig (A14) – Eilenburg einbezogen wurde, nachdem die Landesdirektion Sachsen das Raumordnungsverfahren 2015 eingestellt hatte. Der Neubau ist für den Wirtschaftsstandort Leipzig und seine Bevölkerung ein großer Fortschritt und bringt beachtliche Vorteile: einerseits die Verbesserung der Verkehrswege, die Reduzierung der Kosten des Wirtschaftsverkehrs, schnellerer Verkehrsfluss und kürzere Fahrzeiten, andererseits wird die wirtschaftliche Entwicklung durch effizientere Warenverkehrsverbindungen gefördert und die Ortschaften vom Durchgangsverkehr entlastet.

Jetzt liegt der Ball bei Baubürgermeisterin Dubrau, die Planungen für die endgültige Anbindung der B87n an Leipzig zügig voran zu bringen. Ich hoffe, dass sie einen Blick für Realitäten und Prioritäten entwickelt, anstatt Bürger und Wirtschaft mit „Wartehäuschen- und Fahrradbügelpolitik“ zu belasten.“

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Ronald Pohle

Ortsverbandsvorsitzender

 

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