Ronald Pohle

Schüler dichten für den Gutspark in Paunsdorf

Am Dienstag, den 26.04.2016, demonstrierten Schüler durch die Innenstadt Leipzigs – die 24. Grundschule war mit dabei. Bei der Aktion „Schau hin – Misch dich ein“ der UNESCO-Schulen Leipzigs (94. Schule, Carl-von-Linne-Schule, Johannes-Kepler Gymnasium, Paul-Robeson-Schule und die 24. Grundschule) präsentierten die Viertklässler der 24. Grundschule lautstark ihr Gedicht mit dem sie die Öffnung, den Erhalt und Nutzung des Gutsparks Paunsdorf forderten. Damit wollten sie ein Zeichen setzten und auf den Missstand ihrer Umgebung aufmerksam machen. Denn seit neun Jahren liegt der Gutspark in Paunsdorf brach und kann nicht genutzt werden.
Die Klassenlehrerin der 4a, Frau Schmeil-Heinke, äußerte sich zu diesem gelungenen Projekttag folgendermaßen: „Nun sehen die Schulen, dass sie nicht allein sind – diese Gemeinschaftsaktion zeigt, dass etwas getan werden muss. Es gibt in Leipzigs Osten wenig Spielplätze und Grünflächen für unsere Schüler. Sie kennen nur den jetzigen verwilderten Park. Der grüne Bogen in Paunsdorf reicht einfach nicht aus und ist außerdem für uns schwer erreichbar. Wir fordern die Öffnung und den Erhalt des Gutsparks Paunsdorf!“
Gedicht der 4. Klasse der 24. Grundschule Leipzig:

„9 Jahre ist es her,
es gab in Paunsdorf einen Park! – Schaut her!
Leider haben wir ihn nicht mehr.

Wir wollen lernen, spielen, toben im grünen Paunsdorf und nicht auf grauem Boden!
Der Grüne Bogen ist weit weg und uns bleibt nur ein wüster Fleck.

Darum mischen wir uns ein –
macht wieder auf den Park für Groß und Klein!“

 

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Nachbarschaftspflege mit den CDU Ortsverbänden Mölkau/Baalsdorf und Engelsdorf/Althen/Kleinpösna

Die gut besuchte Ortsverbandssitzung von Mölkau und Engelsdorf am Dienstag, den 26.04.2016, bot Ronald Pohle, Mitglied des Sächsischen Landtages und Ortsverbandsvorsitzender Leipzig Ost, die Gelegenheit wieder direkt mit den Mitgliedern der benachbarten Ortsverbände ins Gespräch zu kommen. In der Mühle Engelsdorf versammelten sich alle zu einem sehr interessanten Betriebsbesuch mit Besichtigung des Mühlenbetriebes.

Das dabei wirtschaftliches und historisches Wissen ausgetauscht wurde, stand dem heiteren Beisammensein nicht entgegen. Ronald Pohle nutzte dieses Zusammentreffen zum allgemeinen Austausch in vielfältigen Bereichen und stellte dabei als Überraschung sein neues Gefährt vor  – mit Kesselgulasch und Bratwürsten inbegriffen. Die gelungene Veranstaltung zeichnete ein Bild von der Aktivität der Ortsverbände mit ihren Vorsitzenden Rolf Seidel MdL a.D und Stadtrat Jens Lehmann an der Spitze.

 

Presseerklärung zum neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 – bessere Anbindung des Nordens an Leipzig

Am 16.03.2016 stellte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2030), der die Investitionen des Bundes in Straßen, Schienen- und Wasserstraßen bis 2030 festlegt, vor. Der Bundesverkehrswegeplan enthält rund 1000 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 264,5 Milliarden Euro. Vorgesehen ist dabei auch der Neubau der B87n Leipzig (A14) bis zur Landesgrenze Sachsen/Brandenburg.

Ronald Pohle MdL, Kreisvorsitzender der MIT Mittelstandsvereinigung Leipzig erklärt dazu:

„Ich begrüße die Pläne des Bundes außerordentlich. Mit dem neuen Trassenverlauf von Leipzig (A14) bis Eilenburg und weiter bis zum östlichen Torgau über die Ortsumfahrungen Torgau, Doberschütz und Mockrehna sind wichtige Abschnitte für eine gezieltere Anbindung Leipzigs an den Norden beschlossen. Es freut mich überaus, dass auch der Abschnitt Leipzig (A14) – Eilenburg einbezogen wurde, nachdem die Landesdirektion Sachsen das Raumordnungsverfahren 2015 eingestellt hatte. Der Neubau ist für den Wirtschaftsstandort Leipzig und seine Bevölkerung ein großer Fortschritt und bringt beachtliche Vorteile: einerseits die Verbesserung der Verkehrswege, die Reduzierung der Kosten des Wirtschaftsverkehrs, schnellerer Verkehrsfluss und kürzere Fahrzeiten, andererseits wird die wirtschaftliche Entwicklung durch effizientere Warenverkehrsverbindungen gefördert und die Ortschaften vom Durchgangsverkehr entlastet.

Jetzt liegt der Ball bei Baubürgermeisterin Dubrau, die Planungen für die endgültige Anbindung der B87n an Leipzig zügig voran zu bringen. Ich hoffe, dass sie einen Blick für Realitäten und Prioritäten entwickelt, anstatt Bürger und Wirtschaft mit „Wartehäuschen- und Fahrradbügelpolitik“ zu belasten.“

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Ronald Pohle

Ortsverbandsvorsitzender

 

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