Besuch im Deutschen Biomasseforschungszentrum in der Torgauer Straße

Allzu oft wird der Osten Leipzigs lediglich als mit Problemen behafteter Stadtteil wahrgenommen. Kommuniziert werden Drogen, Schmutz, sozialer und kultureller Notstand. Als bedeutender Standort von Wirtschaft und Wissenschaft ist der Osten selten im Gespräch. Zu Unrecht! Die Stadtteile im Osten beherbergen eine ganze Reihe wichtiger wissenschaftlicher Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen. Ronald Pohle lud in seiner Eigenschaft als Ortsverbandsvorsitzender der CDU Leipzig Ost die Parteifreunde seines und des Nachbarortsverbandes zu einem Besuch im Deutschen Biomasseforschungszentrum in die Torgauer Straße.

Die beiden Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Frank Scholwin und Daniel Mayer ließen es sich nicht nehmen, ihre Gäste selbst durch das Institut zu führen und ihnen die Aufgaben der Forschungseinrichtung näher zu bringen. Immerhin arbeiten zur Zeit 134 Wissenschaftler auf den unterschiedlichsten Gebieten der Biomasseforschung. Besonders in Zeiten eines angekündigten Wechsels in der Energiepolitik und hochsteckter Klimaziele gewinnt dieses Arbeitsfeld eine noch größere wirtschaftliche Bedeutung. Die gewonnenen Erkenntnisse sind nicht nur von regionaler oder nationaler Bedeutung sondern schlagen sich auch in gesamteuropäischen Bioenergiestrategien nieder. Mittelfristig sollen 50 Millionen Euro am Wissenschaftsstandort investiert und mehr als zweihundert hochqualifizierte Mitarbeiter dort tätig sein. Ronald Pohle, der in der Enquete-Kommission „Strategien für eine zukunftsorientierte Technologie- und Innovationspolitik im Freistaat Sachsen“des Sächsischen Landtages tätig ist, gab sich im Laufe der gelungenen Veranstaltung als großer Fan und profunder Kenner des Institutes zu erkennen.

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